Vanessa
Nachdem es für mich letzte Woche nach Tokio ging, haben wir uns heute für etwas kulturelles entschieden, die Stadt Kamakura. Hier gibt es eine Vielzahl von Tempeln die nie mehr als 30 min. voneinander entfernt sind. Der großzügigen Mittags- und Kaffeepause geschuldet konnten wir nur zwei besuchen, aber das reichte um alles auszuprobieren was so typisch für die Tempel hier ist; Wahrsagen, Räucherstäbchen, Beten, Geld reinigen und vieles mehr.

Christian
Nach einer langen und erholsamen Nacht sind wir nach dem Frühstück zum Bowling gefahren. Dort habe ich mein Können unter Beweis gestellt und gegen alle gewonnen. Im Anschluss sind wir in das in der Nähe liegenden Onsen gefahren und haben dort auch zu Mittag gegessen.
Es war daher ein sehr schöner und erholsamer Tag mit der Gastfamilie.
(Mein Name ist der ganz oben beim Bowlingbild)


Janina & Nadine
Konnichiwa!
Unser Tag startete um 9:30 Uhr mit drei vollen Autos der Volleyballmannschaft aus Tsukuba. Wir machten uns auf dem Weg zum Oarai Isosaki Shrine, welcher direkt am Pazifischen Ozean liegt. Am traditionellen Shrine angelangt, äußerten wir den Göttern unsere Wünsche in folgender Reihenfolge:
1. Wirf Geld in die Kiste
2. Verbeuge dich zweimal
3. Klatsche zweimal in die Hände
4. Äußere deinen Wunsch vor den Göttern
5. Verbeuge dich ein drittes Mal
Um diesen Wusch zu manifestieren, schrieben wir ihn auf kleine Holztafeln (jap. Ema) nieder und hingen diese auf.
Wunschlos glücklich fuhren wir zurück nach Tsukuba, wo ein japanisches BBQ auf uns wartete. Um dabei unter den Volleyballerinnen nicht aufzufallen, zogen wir unsere Yukatas an.

Während man sich in Deutschland beim Grillen über ein saftiges Steak freut, gilt in Japan zähe Kuhzunge als teure Delikatesse. Nach dem Selbststudium kamen wir zu folgendem Urteil: Gar nicht mal so geil!
Mit Wasserbombenschlacht und Wunderkerzen rundete unsere Gastfamilie den Familientag perfekt ab.
Sayonara
Janina & Nadine
Owen
Sehr früh (6:30 Uhr) bin ich mit meiner Gastfamilie zum DisneySea in Tokio aufgebrochen. Dort warteten auf uns z.B. die Reise zum Mittelpunkt der Erde (eine Achterbahn) und das Haus des Terrors (Freefall tower).

Nach 8 Stunden purem Abenteuer in Tokio machten wir uns auf dem Weg nach Hause, wo noch ein Ereignis bevorstand. Nämlich das „College soccer game“ des Tsukuba University FC (der Trainer von meinem Gastbruder spielt dort). Nachdem wir ankamen, wurde ich sofort mit einem Trikot ausgestattet und konnte so mein bestes geben um die Mannschaft im Nachgang zu unterstützen. Das Problem bei der Sache war bloß, dass mein bestes anscheinend noch immer zu wenig war, sodass die „Tsukuba University“ mit 4:3 verlor. Zusammenfassend kann ich jedoch sagen, dass es wieder mal ein rund um gelungener Tag war.
